szenische Lesung nach dem Roman "Zwischenwelten" von Juli Zeh

am 21.11.2026 von 16:00 bis 18:00
Friedrichsthal
Lesung / Vortrag

Wer ist Juli Zeh? Juli Zeh wurde 1974 in Bonn geboren. Sie studierte Jura und Literaturwissenschaft. Sie lebte viele Jahre in Leipzig und seit 2007 in einem kleinen Dorf im Havelland. Am 12.Dezember 2018 wurde sie zur ehrenamt-lichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt. Ihre zweite Berufung ist das Schreiben. Als Bestsellerautorin begeistert Sie seit Jahren mit Romanen wie „Corpus Delicti“, „Unterleuten“, „Leere Herzen“ und „Über Menschen“ ihre Leserschaft. Dabei greifen Ihre Werke häufig aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Probleme auf und regen dazu an, über das eigene Handeln im Rahmen der Gesellschaft nachzudenken.

„Zwischenwelten“ – Wenn aus Freundschaft plötzlich Streit wird. Was passiert, wenn zwei alte Freunde merken, dass sie ganz anders über die Welt denken? Genau darum geht es in Juli Zehs und Simon Urbans Roman „Zwischen-welten“. Es geht um Fragen wie Klimaschutz, soziale Medien, Politik und vor allem um die Frage, wie wir miteinander und mit anderen Meinungen unserer Mitmenschen umgehen. Im Mittelpunkt des Romans stehen die ehemaligen Studienfreunde Stefan und Theresa mit ihrer Vergan-genheit beim Studium in Münster, ihrer Entzweiung und ihren Karrieren. Der eine wird Feuilletonchef der größten Wochenzeitung Deutschlands. Die andere geht aufs Brandenburger Land und übernimmt den Bauernhof Ihres Vaters. Macht ihn zum Ökohof. Zwei Lebenswege die unterschiedlicher nicht sein können. Mit sehr gegensätzlichen Erfahrungen, Meinungen und Wahrheiten. Nach dem Studium haben sich beide aus den Augen verloren. Eines Tages trifft man sich wieder. Man sieht sich nur selten und beginnt zu schreiben, Tag und Nacht. Nicht mehr wie früher und dem guten alten Brief. Nein, mit den Verkehrsformen die das Netz und Social Media heute bieten. E-Mail, WhatsApp, Telegramm. Hin und Her. Es geht drunter und drüber. Was als Gespräch unter alten Freunden beginnt, entwickelt sich schnell zum Streit. Zum Streit um Positionen, Lebensentwürfe, Liebesauffassungen. Es kommt zu Annäherungen, Abstoßungen. Es geht schlicht ums Ganze. Und am Ende steht die spannende Frage: Muss man immer derselben Meinung sein, um miteinander reden zu können?

Das Theater am Rand aus Zollbrücke hat dieses spannende Buch von Juli Zeh unter der Regie von Thomas Rühmann als szenische Lesung auf die Bühne gebracht. Am 21.11.2026 um 16.00 Uhr gibt das Theater am Rand ein Gastspiel im Kulturhaus Friedrichsthal. Die Darsteller sind Gundula Köster und Holger Daemgen.

Ticketvorverkauf bei:
Neumi´s Allerlei; 16307 Gartz; Pommernstrasse 137
KostKutscher – Regionalladen; 16303 Schwedt/Oder; Vierradener Strasse 37
Tourist - Information Angermünde; 16278 Angermünde; Hoher Steinweg 17/18
oder unter: fensterbau-dietrich@swschwedt.de

25 € p. P.